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Kabarett Rotstift


Das Programm von 2008...

Dumm is, wenn de andern gscheida san!“

Der Klimawandel schreitet voran, die VHS bietet einen Kurs für "Schadstofffreies Sprechen" an, lüsterne Pfarrer verreisen, während dank Michl Glos der Himmel herunterfällt und Telekom mit Sicherheit Wolfgang Schäuble unterstützt. Wie schön in solchen Zeiten mit der Mutter Courage der Finanzkrise, unserer Angela, in einem Boot zu sitzen.

In "Dumm is, wenn de Andern gscheida san" gehen Josefine Gartner und Siglinde Lösch der Relativität der Dummheit auf den Grund, markieren den Wahnsinn im Detail, und die Frage „Hams a gscheids Hirn?“ ist ernst zu nehmen.

Feine ironische Untertöne, trockener Humor und eine engagierte Politanalyse – dafür sind die beiden Frauen bekannt. 2002 sind sie in die Kabarettszene gestartet und 2006 wurden sie für ihr kulturelles Engagement mit dem Tassilo Förderpreis der Süddeutschen Zeitung ausgezeichnet. 2008 brachte die Nominierung für den (von Hanns Dieter Hüsch ins Leben gerufenen) Niederrheinischen Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“.


»Sieglinde Lösch und Josefine Gartner präsentierten ein spitzzüngiges, mit Wortwitz gespicktes Kabarettprogramm.« (Münchner Merkur, 2007) »...und so mutete die Einleitung für „Dumm is, wenn de andern gscheida san“ wie ein Echo aus der Frühzeit des Karl Valentin an. Aber nicht nur dieses Fundament bajuwarisch-skurrlilen Humors beherrschen Josefine Gartner und Sieglinde Lösch – als „Kabarett Rotstift“ überzeugten sie mit spitzzüngigen Analysen aus dem breiten Spannungsfeld von Gesellschaft und Politik, begaben sich dabei aber mit erfreulicher Regelmäßigkeit auf jenen Pfad der valentinesk-verbogenen Hirnwindungen zurück. (Holzkirchner Anzeiger, 2007) »Herrlich ihr Besuch einer Kunstausstellung!« (NRZ Wesel, 2008) »Mit spitzer Feder ging das Frauenduo aus Neufinsing viele aktuelle Themen an, vom Stellenabbau über Steuerflucht bis hin zum Klimawandel.« (Rheinische Post, 2008) »...das Publikum wurde einbezogen und unterstützte den energiegeladenen Auftritt, der durch satirische Spitzen gegen die aktuelle Politik glänzt...« (Waldkraiburger Presse 06/07)


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(Programm-Ausschnitt)